Häufig gestellte Fragen

Ich spezialisiere mich auf fiktive Spannungsliteratur, also Thriller, Krimis und Spannungsromane (Romantic suspense und Romantic Thrill) ohne Fantasyelemente. Je nachdem kann ich aber auch Mischgenres lektorieren, z.B New Adult und Romantic Thrill.
 Bei allen Manuskripten verlange ich zuerst eine Leseprobe. Das dient mir einerseits dazu, den Aufwand einzuschätzen, andererseits sehe ich so auch, ob ich den Auftrag überhaupt annehmen kann.
 Zunächst schaue ich, ob ich mit dem Genre und auch der Erzählstimme vertraut bin und ob ich mir zutraue, das Werk angemessen zu lektorieren. Mit Satire z. B. habe ich keine Erfahrung, hier würde ich den Auftrag also erstmal ablehnen, da ich dem Werk nicht das bieten kann, was es braucht und verdient.
Weil jeder Text anders ist. Konkret heisst das, dass jeder einen unterschiedlichen Zeitaufwand für mich bedeutet, darum richte ich mich nach meinem Studensatz, den ich transparent auf meiner Website teile.


Ich zeige es mal an einem Beispiel auf:


Sandra, eine 35 Jahre junge Juristin, schreibt ihr Erstlingswerk. In ihrer Freizeit ist sie aktiv unterwegs oder bildet sich weiter, um für ihren Job auf dem Laufenden zu bleiben, fürs Lesen hat sie kaum Zeit, mit dem Schreiben belletristischer Literatur hat sie sich nie befasst.
Kürzlich hatte sie einen Fall, der Material für einen Roman bietet. Spontan beschliesst sie, den Fall niederzuschreiben, und verändert lediglich die Personen und gewisse Handlungen und Fakten. Kaum ist das letzte Wort getippt, gibt sie den Roman ins Lektorat.



•Julia, 40 Jahre jung, ist Journalistin und Dozentin für Literatur und Germanistik. In ihrem Studium hat sie das Schreiben und Redigieren gelernt, schreibt, liest und korrigiert in ihrem Berufsalltag täglich. In ihrer Freizeit ist sie in einem Buchclub, liest viel und schreibt seit 20 Jahren heimlich Romane, die sie alle regelmässig liebevoll überarbeitet. Ihren Lieblingsroman, den dritten, den sie geschrieben hat, hat sie in den letzten sieben Jahren immer wieder redigiert. Vor einem Jahr vertraute sie sich ihrer Berufskollegin und Freundin an, die ihren Roman gegenlas und gute Anmerkungen machte. Diese hat Julia sorgfältig eingearbeitet, um den Roman nun ins Lektorat zu geben.

Fazit:
Natürlich macht Julias Roman weniger Arbeit. Sie hat literarisches Schreiben studiert, arbeitet in dem Bereich, liest viel und schreibt schon lange. So weiss sie genau, wie ein Roman aufgebaut wird, und hat ihren Schreibstil stets trainiert. Sandra hingegen ist von ihrem Beruf her an eine komplizierte, nominalisierte Sprache gewöhnt, die sich für einen Roman nicht eignet. Ausserdem hat Sandra wenig Ahnung vom Aufbau eines Romans, ihr Manuskript gleicht eher einem nüchternen Tatsachenbericht. Hier gibt es viel zu tun am Text. Ggf. ist auch erstmal eine Schreibberatung angesagt, mit deren Hilfe Sandra ihren Roman zunächst überarbeiten kann, um mehr vom Lektorat zu profitieren.


Vermutlich liegt das Niveau der meisten Texte, die ins Lektorat gehen, irgendwo in der Mitte. Naja, meinen Dozent:innen zufolge deutlich bei Sandra.
Vor allem ist es für dich als Autor:in fair, du bezahlst genau den Aufwand, den ich für deinen Text brauche. Noch mal zurück zum Beispiel: Hätte ich hier einen fixen Preis, würde Julia zu viel zahlen und Sandra zu wenig. Das wäre sehr unfair für Julia.
Weil jeder Text anders ist. Konkret heisst das, dass jeder einen unterschiedlichen Zeitaufwand für mich bedeutet, darum richte ich mich nach meinem Studensatz, den ich transparent auf meiner Website teile.


Ich zeige es mal an einem Beispiel auf:


Sandra, eine 35 Jahre junge Juristin, schreibt ihr Erstlingswerk. In ihrer Freizeit ist sie aktiv unterwegs oder bildet sich weiter, um für ihren Job auf dem Laufenden zu bleiben, fürs Lesen hat sie kaum Zeit, mit dem Schreiben belletristischer Literatur hat sie sich nie befasst.
Kürzlich hatte sie einen Fall, der Material für einen Roman bietet. Spontan beschliesst sie, den Fall niederzuschreiben, und verändert lediglich die Personen und gewisse Handlungen und Fakten. Kaum ist das letzte Wort getippt, gibt sie den Roman ins Lektorat.



Julia, 40 Jahre jung, ist Journalistin und Dozentin für Literatur und Germanistik. In ihrem Studium hat sie das Schreiben und Redigieren gelernt, schreibt, liest und korrigiert in ihrem Berufsalltag täglich. In ihrer Freizeit ist sie in einem Buchclub, liest viel und schreibt seit 20 Jahren heimlich Romane, die sie alle regelmässig liebevoll überarbeitet. Ihren Lieblingsroman, den dritten, den sie geschrieben hat, hat sie in den letzten sieben Jahren immer wieder redigiert. Vor einem Jahr vertraute sie sich ihrer Berufskollegin und Freundin an, die ihren Roman gegenlas und gute Anmerkungen machte. Diese hat Julia sorgfältig eingearbeitet, um den Roman nun ins Lektorat zu geben.

Fazit:
Natürlich macht Julias Roman weniger Arbeit. Sie hat literarisches Schreiben studiert, arbeitet in dem Bereich, liest viel und schreibt schon lange. So weiss sie genau, wie ein Roman aufgebaut wird, und hat ihren Schreibstil stets trainiert. Sandra hingegen ist von ihrem Beruf her an eine komplizierte, nominalisierte Sprache gewöhnt, die sich für einen Roman nicht eignet. Ausserdem hat Sandra wenig Ahnung vom Aufbau eines Romans, ihr Manuskript gleicht eher einem nüchternen Tatsachenbericht. Hier gibt es viel zu tun am Text. Ggf. ist auch erstmal eine Schreibberatung angesagt, mit deren Hilfe Sandra ihren Roman zunächst überarbeiten kann, um mehr vom Lektorat zu profitieren.


Vermutlich liegt das Niveau der meisten Texte, die ins Lektorat gehen, irgendwo in der Mitte. Naja, meinen Dozent:innen zufolge deutlich bei Sandra.
Vor allem ist es für dich als Autor:in fair, du bezahlst genau den Aufwand, den ich für deinen Text brauche. Noch mal zurück zum Beispiel: Hätte ich hier einen fixen Preis, würde Julia zu viel zahlen und Sandra zu wenig. Das wäre sehr unfair für Julia.
Im Idealfall fragst du mich für ein Lektorat an, dann hast du den Jackpot! 😊 Spass beiseite.
Aktuell habe ich ein Lektorat für meine Website gebraucht und über das VFLL-Verzeichnis superschnell eine Lektorin gefunden. Alternativ suche ich auch auf Instagram und YouTube nach Lektor:innen.


Worauf ich bei Lektor:innen achte, mit denen ich zusammenarbeite:


- Aus- oder Weiterbildung, Studium oder die Teilnahme an Kursen bei einem seriösen Anbieter wie z.B. der ADM und regelmässige Weiterbildungen.

- Eine klare Spezialisierung. Bei jemandem, der alle Texte lektoriert, bin ich skeptisch.

- Keine KI an meinem Text. Ich achte darauf, dass die Lektor:innen keine KI benutzen.

- Sympathie. Es ist keine reine Textarbeit, sondern viel Kommunikation. Sympathie ist dabei wichtig für die Zusammenarbeit, ebenso die Empathie des Lektors bzw. der Lektorin. Bei einem grösseren Lektoratsauftrag ist bei mir ein Kennenlerngespräch Pflicht.

- Probelektorat: Bei einem grösseren Auftrag lasse ich immer ein Probelektorat machen. Dabei achte ich darauf, ob es hilfreiche Anmerkungen gibt und ob sie dich zum Nachdenken anregen und sinnvoll auf deinen Text eingegangen und der hinterfragt wird. Nur so kannst du als Autor:in das Beste aus deinem Text herausholen – wenn viel markiert, angemerkt und hinterfragt wird.




Referenzen und Belegexemplare – die haben neue Lektor:innen, wie ich, jedoch noch nicht. 😊


Bauchgefühl 😊
Bei einem Lektorat widme ich mich deinem Text und lektoriere ihn, um das beste herauszuholen. Das setzt voraus, dass dein Manuskript fertig ist und am besten mindestens einmal überarbeitet wurde.


Bei einem Coaching helfe ich dir, an deinem Text zu arbeiten. Also deinen Text zu planen, und unterstütze dich beim Schreibprozess. Oder ich unterstütze dich bei der Überarbeitung, wenn du nicht weiterkommst und viel an der Struktur geändert werden muss und ich vermittle ​dir je nach Bedarf Schreibhandwerk.


Du kannst bei mir auch beides kombinieren.
Nein. Ein Lektorat ist eine Leistung, die sich darauf konzentriert, den Inhalt des Textes zu optimieren.
Ein Korrektorat beschränkt sich auf die Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik. 
Ich biete nur das Lektorat an. Dabei markiere ich ebenfalls alle Fehler, die mir auffallen. Aber mein Fokus liegt auf dem Inhalt und dein Text sollte danach dringend noch ein Korrektorat durchlaufen. 
Ausserdem solltest du deinen Text nicht von derselben Person lektorieren und korrigieren lassen, denn nach intensiver Arbeit daran wird die Lektorin auch ein wenig betriebsblind für Fehler.
Mein Stundensatz beträgt CHF 120.-. Dabei nehme ich pro angebrochene 15 Minuten 30 Franken, in dem Fall also CHF 60.-